Neue Verträge für das Strombad

Für die Gemeinde ist die Strombadsiedlung ein Geschäft, solange es kein Hochwasser gibt.

Die Siedlung im Strombad Kritzendorf hat einen Sonderstatus.  Alle Siedlungen an den Klosterneuburger Donauufern unterliegen dem Kleingartengesetz und verwalten sich selbst. In Kritzendorf vergibt das Stift seine Flächen der Stadtgemeinde als Generalpächter und die einzelnen Siedler sind Subpächter

In ruhigen Zeiten, also in 9 von 10 Jahren, ist das sogar ein Geschäft für die Stadtgemeinde. Kommt aber das Hochwasser, muss die Stadtgemeinde zum Teil für die Schäden aufkommen. Zuletzt soll das Budget mit etwa 400.000 Euro belastet sein und hat daher die Stadtgemeinde einen Rechtsstreit mit dem Verbund angestrengt. Die Summe muss jedoch bezweifelt werden, wurden doch der Katastrophenfonds des Landes NÖ angezapft und hat das Bundesheer wochenlang geholfen.

Die Stadtgemeinde als Generalpächter und Stift als Eigentümer verhandeln nun mit dem „Verein Donausiedlung Kritzendorf“ (VDK) um neue Verträge.
Auf zehn Jahre wurde der Vertrag letztmalig ausverhandelt – er endete 2014 – und danach um jeweils ein Jahr verlängert. Noch heuer soll es einen neuen geben. Geht es nach dem VDK, ohne Zeitlimit.

Derzeit übernehmen die Siedler zwei Drittel der Verwaltungskosten und die Gemeinde steht für ein Drittel gerade. Das ist auch fair, weil ein Drittel der Flächen, wie der Fußballplatz oder das Rondeau oder die Liegewiese, der Gemeinde gehört.

Für das Stift ist eine Weiterführung der derzeitigen Konstellation anstrebenswert und es will die Stadtgemeinde als Generalpächter behalten.

In ein paar Wochen soll es eine Entscheidung geben

Ermittlungen gegen Hydro-Power eingestellt

Wie die Staatsanwaltschaft Wien mitteilt, wurde das Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Gemeingefährdung gegen die VERBUND Hydro Power GmbH und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Nach über einem Jahr Recherche hat die  Staatsanwaltschaft einen wichtiger Schlussstrich unter die Aufarbeitung des Katastrophenhochwassers 2013 gezogen und einmal mehr bestätigt, dass alle beteiligten VERBUND-Mitarbeiter korrekt und stets auf Sicherheit bedacht gehandelt haben.

Kraftakt

Seilziehen-2Am Sonntag, den 30.August 2015 wird erstmals ein Vergleichswettkampf zwischen den Bewohnern der Oberau und der Unterau ausgetragen. Die neue Olympia-Disziplin lautet

Tauziehen

Als Programmpunkte sind zu Beginn (ab 17 Uhr) Bewerbe für die Jungen vorgesehen: U10 und U16.

Anschließend kommt es zum großen Showdown: Der Hauptkampf Unterau gegen Oberau. Vorerst (gendergerecht) können Männlein und Weiblein ihre Kräfte (oder doch Gewicht ?) messen.

Den krönenden Abschluss bildet dann der „Freistil Verabschiedungskampf“. Hier wird bunt gemischt und selbst Legionäre sind zugelassen. Es wird jedenfalls spannend.

Wer darf wohl den Pokal nach Hause tragen? Verpassen Sie nicht die Siegerehrung und Umarmung.

kritz les bain, …reloaded!

Neues von der Riviera an der Donau

Badefreuden im StrandbadArchitekturstudierende der TU Wien haben sich dieses Sommersemester im Rahmen des Masterentwerfens ‚kritz les bains, …reloaded!’ mit dem Strombad Kritzendorf auseinandergesetzt und neue und nachhaltig innovative Ideen und Ansätze entwickelt, die an die architektonische Tradition des modernen Kritzendorf anschließen.

Die unterschiedlichen Projekte und Konzepte sind über den Sommer in der anschließenden Ausstellung ‚kritz les bains, …reloaded!’ und in einer 1:1 Installation vor Ort im Strombad Kritzendorf zu sehen.

Ausstellungseröffnung:

Mittwoch, 1. Juli 2015, ab 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer:
3. Juli – 30. August 2015, Mo – So 10.00 – 18.00 Uhr

Ort:
3420, Strombad Kritzendorf (Kunst)Kabine 13, Rondeau
Eintritt frei! Im Anschluß an die Ausstellung erscheint ein Katalog.

Hochwasserschutz entlang der Donau

Die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre, insbesondere  2013 haben entlang der Donau enorme Schäden angerichtet. Seit mehr als zehn Jahren wird daher an der Verbesserung des Hochwasserschutzes der betroffenen Gemeinden, nicht nur in den Wachaugemeinden, gearbeitet. In regelmäßigen Abständen wir berichtet, dass wieder ein Abschnitt „abgeschottet“ wurde.

Eine Sitzbank im Hochwasser
Eine Sitzbank im Hochwasser

Was für die betroffenen Gemeinden durchaus positiv ist, erzeugt für alle anderen Gebiete stromabwärts ein immer größeres Problem: Die Donau wird zu einem Kanal. Die Zeit, die das Wasser von Passau bis Wien braucht, hat sich in den letzten 20 Jahren um gut 1/3 reduziert. Das Ergebnis wird an den Pegelständen der Donau in Greifenstein jedesmal bei Hochwasser deutlich sichtbar. Der Fluß schwillt innerhalb von 24 Stunden oft auf das 3-fache an. Hatte die Donau gestern Früh noch knappe 2,50 Meter liegt die Prognose für heute Abend bei 6,50 Meter. Und dieser Pegel bedeutet für Kritzendorf und Klosterneuburg „Land unter“. Wir haben (noch) keinen Hochwasserschutz.

Es ist offenbar billiger, aber vor allem leichter politisch durchzusetzen,  Dämme gegen das Wasser zu bauen als Retentionsflächen, die es entlang der Donau genügend gibt, freizugeben.

Das Problem wird einfach weitergeschoben. Sollen eben die Ungarn ersaufen. Was geht uns das an.

Wehrbetriebsordnung per Bescheid geändert

Der Bescheid zu den geänderten Wehrbetriebsordnungen der Donaukraftwerke in Niederösterreich und Wien ist fertig und liegt zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

Den Anträgen der Stadtgemeinde Klosterneuburg und des Chorherrenstiftes Klosterneuburg (beide vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Renner und Dr. Höllerl), dass  Rahmenbedingungen geschaffen werden, bzw. dies auch bei den Wehrbetriebsordnungen Berücksichtigung findet, dass es in Zukunft keine Sediment- bzw. Schlammprobleme gibt,  wird nicht stattgegeben.

Das Schlammproblem bzw. das Problem der Sedimentablagerungen wurden jedoch bei dem gegenständlichen Vorschlag auf Änderung der Wehrbetriebsordnung übergangen, das heißt praktisch ignoriert.

 

Kraftwerke überarbeiten Wehrbetriebsordnung

Die Klage der Stadtgemeinde gegen den Verbund zeige eine erste Wirkung, freut sich der Bürgermeister via Aussendung. Die Stadt Klosterneuburg reichte im August gegen den Verbund Klage ein. Jetzt überarbeitet der Kraftwerksbetreiber laut Pressemeldungen die gültigen Wehrbetriebsordnungen. Für Klosterneuburg ein Zeichen, dass der öffentliche Druck Wirkung zeigt.
Die erste Tagsatzung findet zwar erst im November statt, schon jetzt scheint der entstandene Druck jedoch Schlamm aufzuwirbeln. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP): „Ich werte es als positiv, dass sich die Kraftwerksbetreiber bewegen und österreichweit ihre Richtlinien überdenken. Schade ist nur, dass dies scheinbar erst durch den öffentlichen Druck, den unsere Klage ausgelöst hat, geschieht.“ Denn direkt nach dem Hochwasser im Juni 2013 sah man wohl noch keinen Handlungsbedarf. Einer Presseaussendung des Verbunds war lediglich zu entnehmen, dass die Wasserabfuhr aus den Stauraäumen gemäß den behördlich genehmigten Vorschriften geschehe.
Auch bei Verhandlungen im Vorfeld der Klage hiess es, alles wäre in Ordnung. „Wir haben uns zu rechtlichen Schritten entschieden, um die Kraftwerksbetreiber in die Verantwortung zu nehmen“, erklärt Schmuckenschlager. „Es geht nicht nur um den Schadenersatz, wenngleich dieser als Hauptargument gilt. Alles, was den Menschen im Strombad und in weiterer Folge vielleicht im ganzen Land nützt, ist als Fortschritt zu werten.“

Schlammchaos in Kritzendorf

Beim Hochwasser 2013 türmte sich der Schlamm auf manchen Grundstücken 1,5 Meter hoch. Hinter der Beseitigung steckte eine enorme Logistik, sie konnte nur durch tatkräftige Hilfe des Bundesheeres bewältigt werden. Strombad-MitarbeiterInnen, Bundesheer und Freiwillige bewegten ca. 8.000m3 Material pro Tag. Mehrere Radlader, Bagger, LKW, Traktoren und Raupen waren im Einsatz.
Stadtgemeinde will Umdenken bewirken, um Schlammchaos in Kritzendorf zu verhindern: Die Stadtgemeinde Klosterneuburg klagt den Verbund auf Schadenersatz für die Schlammbeseitigung im Strombad Kritzendorf. Im Fokus liegt das Kraftwerk Greifenstein, in dessen Staubereich sich massive Sedimentablagerungen sammeln, die durch den Sog der Hochwasserwelle hinausgespült wurden. Das erklärte Ziel der Stadtgemeinde ist es, ein Umdenken zu bewirken und Ablagerungen in solch enormen Ausmaßen in Zukunft zu verhindern.
(Quelle: BezirksBlätter)

KRIDO OPEN 2014

27.7.2014 ab 11 Uhr im Strombad Kritzendorf
27.7.2014 ab 11 Uhr im Strombad Kritzendorf

Am 27.7. 2014 Öffnen sich die Gärten des Strombades für die Besucher! In den verschiedensten Stationen werden kulturelle Events geboten- das Angebo reicht von Austellungen, Vorträgen, Tanzeinlagen, Kulinarik bis hin zu Shows der FF Kritzendorf, der Wakesurfe Base und Kinderprogramm.

Zum Abschluss, um 18 Uhr, spielt der bekannte Schriftsteller und Liedermacher Ernst Molden mit Nino aus Wien und Walther Soyka ein Konzert auf der Donauwiese.

Die Kulturinsel freut sich sehr ein Fest der kulturellen Vielfalt für alle Liebhaber des Strombades veranstalten zu können!

Lageplan
Lageplan

 

Veranstaltungsplan
Veranstaltungsplan

Es gibt keinen Grund für einen Notverkauf

Wenn Sie daran denken, Ihr Sommerhaus im Strombad heuer zu verkaufen, sollten sie das gerade jetzt nicht selbst tun. Zu viele Emotionen sind im Spiel und Sie laufen dabei Gefahr, entweder Geld zu verlieren oder unnötig Ihre Nerven zu strapazieren.
Die Schnäppchenjäger sind bereits unterwegs.
Ein Immobilienprofi kann Sie vor Schaden bewahren und hilft Ihnen bei einer reibungslosen Abwicklung des Verkaufs. Denn: Aufträge die ich annehme, setze ich auch um. Ausnahmslos.

Über einen Anruf freut sich Ihr im Strombad ansässiger Immobilienprofi.
Ing.Udo Schlögl 0699/15223388

Die Feriensiedlung vor den Toren Wiens